Gut gekämpft und leider verloren im sonnigen Aachen

Die SGMGK bekommt Support vom kleinsten Grasshopper

Die SGMGK bekommt Support vom kleinsten Grasshopper

Motiviert und mit guter Laune brachen die Grashopperettes vergangenen Sonntag auf nach Aachen, um sich den zweiten Listenplatz und die Teilnahme an der Relegation zu sichern. Besonders freuten wir uns, dass Gina mit ihrem Baby Paulina als Fahrerin eingesprungen ist und auch während des Spiels als Trainerin Tipps geben konnte.
Mit den taktischen Spielzügen im Hinterkopf, welche den Donnerstag zuvor bei einem spontanen Training mit über zwanzig Damen der Spielgemeinschaft noch intensiv geübt wurden, kamen die Spielerinnen fast zeitgleich mit den Marburgerinnen und Kasselerinnen in Aachen an. Ein bisschen mulmig wurde es uns aber doch, als wir hörten, dass Aachen im ersten Spiel gegen Tabellenführer Köln B/Bonn haushoch punkten konnte.

Die Bedingungen für die SGMGK erschwerten sich auch dadurch, dass unser toller Goalie Lena bereits vor mehreren Monaten bekannt gab, an diesem diesen Spieltag nicht dabei sein zu können, und daher versuchte sich Kathrin nun als Torwärtin und trainierte die Wochen zuvor darauf hin. Des Weiteren fehlten krankheitsbedingt mehrere Stammspielerinnen.

Bei strahlendem Sonnenschein um 15 Uhr erfolgte der Anpfiff und die Aachener Gegnerinnen dominierten sogleich das Spiel und es erfolgten in kürzester Zeit die ersten Treffer. In der ersten Halbzeit gelangen Rachael Garcia und Wiebke Beyer zwei schöne Tore, jedoch stand es nach der dreißigsten Minute 2:7 für Aachen. Nach der Halbzeitbesprechung versuchte nun die Defense, das Tor noch vehementer zu verteidigen, leider passierten dadurch ein paar unnötige Fouls, wodurch die Aachenerinnen einige free positions vor dem Tor zugesprochen bekamen. Nachdem es in der fünfundvierzigsten Minute 3:15 für die Heimmannschaft stand, schöpfte die SGMGK noch ihre letzten Kräfte aus und krallte sich noch ein paar Tore. Rachael Garcia brachte den Ball kurz darauf zweimal ins gegnerische Tor und auch Anna Groß aus Kassel gelang mit einem schönen Assist von Katharina Carle ein weiterer Treffer.

Gut gekämpft, leider verloren

Gut gekämpft, leider verloren

Unnötigerweise verletzte sich jedoch auch noch unsere Defenderin Rhea Holzer und musste daraufhin aussetzen. In der letzten Minute stand es nach einem Tor der Nummer 29, Anna Hund, dann 7:19 für Aachen Lacrosse. Erschöpft und ein bisschen niedergeschlagen ließen wir das Spiel nochmal Revue passieren: Wir haben hart gekämpft, aber Aachen zeigte in diesem Spiel, dass sie diesen haushohen Sieg auch redlich verdient haben.

Für Göttingen spielten Rachael Garcia (3 Tore), Wiebke Beyer (1 Tor), Rhea Holzer, Kerstin Schmidtmann, Katharina Carle und Kathrin Gmach.